
Chili kommt aus Mittelamerika und ist in der indonesischen, thailändischen, indischen und südchinesischen Küche beliebt.
Schärfe
Verantwortlich für die Schärfe ist der Inhaltsstoff Capsaicin. Die meiste Schärfe steckt zwischen den Trennwänden und der Plazenta. Die Kernen schmecken nur bitter. Der Schärfegrad wird auf der Skala von 1-10 dargestellt, wobei 1 = mild, 10 = sehr scharf bedeutet.
Grundsätzlich: kleine, dünnwandige Chilis sind schärfer als grosse, dickfleischige.
Die wichtigsten Sorten
Es gibt zahlreiche Chilisorten mit unterschiedlichen Farben und Schärfen.
Cayenne: Eine der bekanntesten Sorten. Er wird aus den getrockneten Früchten hergestellt.
Choricero: süsse, milde Sorte und wird für Gemüse, zum Füllen oder für Eintöpfe verwendet
Chile Habanero: Schärfe Grad 10. Eine der schärfsten aber auch aromatischer Sorten. Eintöpfe, Currys, Fischsuppen und Salsas. In Havanna wird er als scharfes Tischgewürz verwendet.
Nyora: In Spanien ist das die mildeste Sorte hat aber ein fruchtigen Geschmack und eignet sich für Suppen, Salsas und Gemüseeintöpf.
Piri Piri: Schärfe Grad 8
Rezeptideen mit Chili
Rote-Linsen-Dal mit Wurzelgemüse
Verwendung:
Chili wirkt wegen der Schärfe betäubend und fördert den Schweiss. Chili regt den Kreislauf an und ist durchblutungsfördernd. Ausserdem kann Chili gegen Verdauungsbeschwerden, Entzündungen und Rückenschmerzen helfen.