Senf kommt vom östlichen Mittelmeerraum. Auch in Indien gibt es eine eigene Senfsorten. Senf gehört zu den ältesten Gewürzen. Er ist seit mindestens 4000 Jahren bekannt. Die  erste Senfpaste, so wie wir sie heute kennen, mischten die Römer. Sie zerrieben die Senfkörner und mischten sie mit Traubensaft. Im Mittelalter wurde Senf durch die Araber in ganz Europa bekannt. Da Pfeffer sehr teuer war, war Senf die einzige Quelle zum Schärfen. Im 12. Jahrhundert begann man mit einer Art Senfproduktion. Rasch gab es zahllose Senfmischungen mit Kräutern, Gewürzen und Rosen.

Senf sollte man nicht mitkochen, sondern erst am Schluss beimischen. Es gib drei verschiedene Senfsorten. Weisse Senfkörner (gelb) sind am Anfang süsslich und haben ein mildes Aroma. Schwarzer Senf ist beissend scharf. Sareptasenf (braun) ist zuerst bitter und dann sehr scharf..

Rezepte mit Senf

Wintersalat mit gerösteten Baumnüssen und körnigem Senf

Kopfsalatmousse mit marinierten Kohlrabi-Spaghetti und Micro Greens

Heilwirkungen

Je schärfer desto gesünder. Senf soll das Krebsrisiko sinken. Auch soll es Migräne, Arthose und Bronchitis lindern.

Quellen: 1, 2, 3